Wie bleibt ihr kreativ?

Uneinigkeit bei EU-Gipfel und kommende Pleitewellen

Ich gestehe: Nach Monaten des Social Distancings (und kurz vor der zweiten Welle) bin ich langsam uninspiriert und ideenlos. In den vergangenen Wochen hatte ich kurz die Gelegenheit, wieder einige Menschen in Wien zu treffen. Und jetzt, wo in meiner Region die Einschränkungen langsam wieder eingeführt werden, fällt mir auf, wie bereichernd diese persönlichen Begegnungen waren – und wie sehr ich mich danach sehne. Denn mein eigentlich sehr großer Horizont wird allmählich immer überschaubarer.

Für die kommende The Next Step Kolumne schreibe ich über dieses Problem und würde deshalb von euch gern wissen:

Wie findet ihr in dieser Zeit, in der persönliche Kontakte kaum möglich sind, Inspiration und Ideen? Wie bleibt ihr kreativ?

Eure Antworten werde ich wahrscheinlich in der Kolumne verarbeiten, gern namentlich genannt oder anonym. Dazu könnt ihr mir einfach per Mail antworten oder den Newsletter kommentieren:

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Verhandlungsmarathon in Brüssel

Der am Freitag gestartete EU-Gipfel läuft noch immer, denn die Mitgliedsstaaten haben sich noch nicht auf die Höhe des Corona-Hilfspaketes geeinigt. Druck kommt von den sogenannten “Sparsamen Vier”-Staaten (zu denen auch Österreich zählt), die nur 350 Milliarden Euro an Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen, wollen. Dabei wurde schon am Wochenende von 500 auf 400 Milliarden Euro runtergehandelt. Jetzt stehen 390 Milliarden im Raum, ab 16 Uhr verhandeln die Regierungschefs wieder weiter. Es solle jedenfalls nicht an 50 Milliarden Euro scheitern, heißt es. Auch bei den Bedingungen für die Auszahlung der Hilfsleistungen gibt es offenbar noch keine Einigung. (ZDF)

Und weiters

Der Kreditversicherer Euler Hermes erwartet für den Herbst eine Pleitewelle: Die Zahl der Insolvenzen soll 2020 und 2021 weltweit um 35 Prozent steigen. In Deutschland gab es seit dem Frühling noch keinen spürbaren Anstieg bei den Insolvenzen. (Spiegel)

In Österreich ist der Schienengüterverkehr seit der Corona-Krise um mehr als 25 Prozent eingebrochen. (Industriemagazin)

Die Fälschungen bei der Commerzialbank dürften schon vor zehn Jahren begonnen haben. Für Einlagen in Höhe von 40 bis 65 Millionen Euro bei fünf Großbanken wurden Saldenbestätigungen gefälscht, diese Einlagen betrugen in Wirklichkeit nur 300.000 bzw. 100.000 Euro. (Standard)

US-Ökonom Robert Shiller analysiert in der Wirtschaftswoche den Aktienmarkt nach Start der Pandemie:

In allen drei Phasen des Covid-19-Aktienmarktes sind die Wirkungen von Nachrichten und Narrativen offensichtlich. Allerdings sind Aktienkursbewegungen nicht unbedingt eine logische Reaktion darauf. Tatsächlich sind sie das in den seltensten Fällen.


Schönen und hoffentlich inspirierten Wochenstart! Und noch mal als Reminder meine Frage:

Wie findet ihr in dieser Zeit, wo persönliche Kontakte kaum möglich sind, Inspiration, und Ideen? Wie bleibt ihr kreativ?

Danke für euren Input!
Lisa